| „Den Letzten beissen die Hunde“ | der Langsamste oder Schwächste bleibt auf der Flucht zurück und wird eine Beute der Verfolger; der Schwächste hat das Nachsehen; der Letzte hat alle Nachteile |
| „Vor die Hunde gehen“ | zugrunde gehen; verkommen; verwahrlosen; herunterkommen |
| „schlafende Hunde wecken“ | (unnötig) Aufmerksamkeit erregen |
„etwas vor die Hunde werfen“ | etwas vergeuden/ verschwenden, jemandem etwas geben, was eigentlich viel zu gut für ihn ist |
| „Hunde, die bellen beissen nicht“ | Leute, die nur drohen, sind in Wirklichkeit ungefährlich; Wer schreckliche Drohungen ausspricht, wird sie nicht verwirklichen |
| „ein falscher Hund“ | eine unehrliche, unaufrichtige Person |
| „auf den Hund gekommen“ | gesundheitlich oder wirtschaftlich ruiniert werden; verelenden; zugrunde gehen; moralisch sinken |
| „Das ist ein dicker Hund“ | Das ist ja unglaublich, ein Skandal |
| „Scheiss der Hund drauf“ | Das ist mit jetzt egal! |
| „bekannt sein wie ein bunter Hund“ | (stadt)bekannt sein |
| „Da liegt der Hund begraben“ | das ist die Ursache/ Erklärung bzw. das Wichtige an der Sache oder: dort ist es langweilig, dort sind nur wenige Menschen |
| „Sie sind wie Hund und Katz“ | Sie vertragen sich nicht, streiten sich ständig, verfeindet |
| „Er will gerne mit den grossen Hunden pinkeln (bekommt aber das Bein nicht hoch)“ | Er will gerne bei etwas Höherem mitmischen, bringt jedoch nicht die notwendigen Voraussetzungen mit. |
| „Man muss ihm Leine lassen“ | Er braucht mehr Freiheit, weniger Aufsicht |
| „Ah, das ist also des Pudels Kern“ | Das ist der wahr Grund (stammt aus Goethes Faust) |