Was ist ein Retriever?

Das Wort "retrieve" bedeutet "zurückbringen", "auffinden", "apportieren". Wie aus dem Wort hervorgeht, ist der Retriever, der zu den Jagdhunderassen gehört, ein Spezialist für die Arbeit nach dem Schuß und wird zum Apportieren von Haar- und Federwild eingesetzt.

Zu den Retrievern werden insgesamt 6 Rassen gezählt, das sind neben dem Labrador noch der Golden Retriever, der Flat Coated Retriever, der Curly Coated, der Chesapeake Bay Retriever und der Nova Scotia Duck Tolling Retriever. 
 
Die Retriever Rassen sind für das Apportieren von Wild nach dem Schuß gezüchtet worden. Durch ihre Leichtführigkeit, ihre ausgezeichnete Nase und ihr freundliches, ausgeglichenes Wesen sind sie aber auch für eine Reihe anderer Aufgaben geeignet. So zeigt er sehr gute Leistungen als Blindenführhund. Auch als Rettungshund bei Katastrophen wie Erdbeben, als Lawinensuchhund und nicht zuletzt als Spürhund bei Polizei und Zoll findet er Verwendung. 

Gerade durch ihre freundliche Art und die fehlende Schärfe führt die Mehrzahl aller Retriever das Dasein eines reinen Familienhundes. Der Retrieverbesitzer sollte aber nicht vergessen, dass sein Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist.
Der Retriever möchte gerne etwas leisten.

Mittlerweile gibt es in der Labrador-Retriever-Zucht zwei Richtungen: die schwerere "Show-Linie" und die zierlichere "Arbeitslinie" mit sensibleren und besonders eifrigen Hunden.


Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr mehr über den Arbeitshund Labrador Retriever.

 

 

Top
  Mitglied im LCD | info@labradorpaul.de